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Familienrecht

Das Familienrecht stellt nicht nur aufgrund der Vielzahl von Scheidungen und damit einhergehenden Fragestellungen insbesondere zum Unterhalt, Zugewinn, Versorgungsausgleich, Sorgerecht und Umgang einen immer wichtiger werdenden Rechtsbereich dar. Vielmehr kommen zu den klassischen Problemen bei einer Scheidung oder Aufhebung von Lebenspartnerschaften auch neuere Fragestellungen, so z.B. bei der Trennung von nichtehelichen Lebensgemeinschaften oder den Unterhaltsverpflichtungen ggü. den Eltern bzw. Schwiegereltern.
Im Folgenden können Sie sich bereits vorab über die unterschiedlichen Themen im Familienrecht informieren und bekommen so einen Überblick über meine Tätigkeit.


Die Scheidung

Zentrales Thema im Familienrecht ist oftmals die Ehescheidung. Damit ein Richter tätig wird, ist die Stellung eines Scheidungsantrages durch mindestens einen Ehepartner erforderlich. Das Gesetz sieht dabei jedoch einen sog. Anwaltszwang vor, d.h. der Scheidungsantrag kann nur durch einen Rechtsanwalt gestellt werden.


Der Kindesunterhalt

Da Kinder aufgrund ihres Alters nicht alleine für ihren Lebensunterhalt aufkommen können, sind Eltern grundsätzlich zur Leistung von Kindesunterhalt verpflichtet. Man unterscheidet dabei zum einen die Erfüllung der Unterhaltspflicht durch Zahlung eines Geldbetrages und zum anderen die Erfüllung der Unterhaltspflicht durch Naturalleistung. Welcher Elternteil welche Leistung und ggf. in welcher Höhe aufzubringen hat, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles.


Der Volljährigenunterhalt

Der Volljährigenunterhalt ist auch Kindesunterhalt. Aufgrund der Volljährigkeit des Kindes und der damit einhergehenden grundsätzlichen Eigenverantwortung sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten.


Der Ehegattenunterhalt

Sowohl nach der Trennung als auch nach der Scheidung sind Ehegatten einander grundsätzlich zum Unterhalt verpflichtet. Voraussetzungen hierfür sind jedoch stets die Bedürftigkeit des Berechtigten sowie die Leistungsfähigkeit des Verpflichteten. Aufgrund der seit 2008 geltenden Unterhaltsreform ist gerade im Bereich des Ehegattenunterhaltes einiges im Umbruch.


Der Elternunterhalt

Der Elternunterhalt ist mit seinen einzelnen Problemen noch stark in der Entwicklung und nimmt dabei aufgrund der Alterung unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert ein.


Der Zugewinn

Der Zugewinn ist der vom Gesetz vorgesehene Güterstand der Eheleute. Sofern sie sich nicht für den Güterstand der Gütertrennung oder Gütergemeinschaft entscheiden, leben die Ehepartner automatisch in der Form der Zugewinngemeinschaft.


Der Versorgungsausgleich

Versorgungsausgleich ist der bei der Scheidung stattfindende Ausgleich der während der Ehezeit von den Eheleuten erworbenen Anwartschaften und Aussichten auf eine Versorgung wegen Alters oder verminderter Erwerbsfähigkeit. Er ist bei jeder Scheidung von Amts wegen durchzuführen, sofern die Ehe länger als 3 Jahre gedauert hat und kann nur in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden.


Das Sorge- und Umgangsrecht

Sorgerecht ist das Recht und die Pflicht der Eltern, für das persönliche Wohl ihres Kindes und sein Vermögen zu sorgen und es gesetzlich zu vertreten. Im Falle der Trennung der Eltern stellt sich immer die Frage, wer künftig das Sorgerecht ausüben soll und wie der Umgang zu regeln ist. Im günstigsten Fall kann alles so bleiben, wie es ist und die Eltern regeln den Umgang selber. Manchmal ist jedoch die Übertragung des Sorgerechts von einem Elternteil auf den anderen erforderlich und auch hinsichtlich der Durchführung von Umgangskontakten gibt keine Einigkeit.


Vaterschaftsfeststellungen und Vaterschaftsanfechtungen

Während die Frage nach der Mutter eines Kindes eindeutig zu beantworten ist, wird die Frage nach der Vaterschaft eines Mannes immer wieder in gerichtlichen Verfahren thematisiert. Sowohl Zweifel einiger vermeintlicher Väter als auch die Unkenntnis einiger Mütter können zu Vaterschaftsanfechtungen oder -feststellungen führen. Beide Verfahren sind mit Hilfe der Gerichte durchzuführen und unterscheiden sich insofern von der freiwilligen Anerkennung der Vaterschaft.


Das Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft

Das Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft wird schwerpunktmäßig dem Familienrecht zugeordnet, obwohl die familienrechtlichen Normen überwiegend keine Anwendung finden. Vielmehr werden die Rechtsbeziehungen zweier Lebenspartner durch die Normen des Zivilrechts bestimmt.


Die eingetragene Lebenspartnerschaft

Das Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft oder kurz Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) ermöglicht zwei Menschen gleichen Geschlechts in der Bundesrepublik Deutschland die Begründung einer Lebenspartnerschaft. Die Rechtsfolgen der Lebenspartnerschaft sind den Rechtsfolgen der Ehe zum größten Teil nachgebildet. Da ich mich auf das Familienrecht spezialisiert habe, kann ich Ihnen somit auch in allen aufkommenden Fragen des Lebenspartnerschaftsrechts hilfreich zur Seite stehen.


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